Expertenwissen: Tomaten

So gelingt der Anbau von Tomaten: Wir geben Antworten auf häufige Fragen.

Sonnig
Regelmäßig gießen
20-25°C
Nährstoffreich und locker
Titelbild von Tomaten auf einem Tisch

Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsepflanzen für Garten, Gewächshaus und Balkon. Von kleinen Snack- und Cherrytomaten bis hin zu großen Fleisch- und Ochsenherztomaten gibt es eine enorme Sortenvielfalt. Mit dem richtigen Standort, einer gleichmäßigen Wasserversorgung und ausreichend Nährstoffen kannst du dich über kräftige Pflanzen und eine reiche Ernte freuen.

Mit unserem Gartenperle Expertenwissen begleiten wir dich von der jungen Tomatenpflanze bis zur Ernte und zeigen dir, worauf es beim erfolgreichen Tomatenanbau ankommt.


Der richtige Standort für Tomaten

Tomaten lieben Sonne und Wärme. Wähle deshalb einen möglichst sonnigen, warmen und geschützten Standort. Besonders günstig ist ein Platz, an dem die Pflanzen möglichst wenig länger anhaltender Blattnässe ausgesetzt sind.

Ein Gewächshaus oder ein geschützter Standort unter einem Tomatendach bietet dafür sehr gute Voraussetzungen.

Darauf solltest du achten:

  • Sonniger und warmer Standort
  • Möglichst windgeschützt
  • Schutz vor länger anhaltendem Regen ist von Vorteil
  • Lockerer und nährstoffreicher Boden
  • Ausreichend Platz zwischen den Pflanzen

Gartenperle Profi-Tipp:
Ein geschützter Standort hilft dabei, die Blätter möglichst trocken zu halten. Das kann das Risiko verschiedener Pilzerkrankungen reduzieren.


Tomaten richtig einpflanzen

Tomaten sind frostempfindlich. Mit dem Auspflanzen ins Freiland solltest du deshalb warten, bis keine Spätfröste mehr zu erwarten sind. In Deutschland ist das häufig ab Mitte Mai nach den Eisheiligen der Fall.

Tomaten können beim Einpflanzen etwas tiefer gesetzt werden, als sie zuvor im Topf gestanden haben. Am unteren Stängel können sich zusätzliche Wurzeln bilden.

Entferne gegebenenfalls die untersten Blätter, wenn diese beim tieferen Einpflanzen ansonsten mit Erde bedeckt würden.

Je nach Sorte und Wuchsform sollte zwischen den Pflanzen ausreichend Abstand eingehalten werden. Für viele Tomatensorten sind ungefähr 50 bis 70 cm ein guter Richtwert.

Nach dem Pflanzen gründlich angießen.

Gartenperle Profi-Tipp:
Setze deine Tomaten etwas tiefer ein. Der zusätzliche Stängelbereich in der Erde kann weitere Wurzeln bilden und dadurch die Entwicklung eines kräftigen Wurzelsystems unterstützen.


Die richtige Erde für Tomaten

Tomaten gehören zu den Starkzehrern und benötigen einen nährstoffreichen Boden. Ideal ist eine lockere, humusreiche und gut durchlässige Erde. Sie sollte Feuchtigkeit speichern können, ohne dauerhaft zu vernässen.

Vor dem Einpflanzen kann der Boden beispielsweise mit gut verrottetem Kompost oder einem geeigneten organischen Bodenverbesserer vorbereitet werden.

Tomaten können auch hervorragend in großen Töpfen und Pflanzgefäßen angebaut werden. Das Gefäß sollte ausreichend groß sein und über Abzugslöcher verfügen.

Für größere Tomatenpflanzen empfiehlt sich ein Gefäß mit mindestens etwa 20 Litern Volumen. Mehr Wurzelraum erleichtert eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung.


Welche Tomate passt zu mir?

Tomate ist nicht gleich Tomate. Die verschiedenen Tomatentypen unterscheiden sich deutlich bei Fruchtgröße, Geschmack, Wuchsform und Verwendung. Ob du süße Tomaten direkt von der Pflanze naschen möchtest, eine platzsparende Tomate für den Balkon suchst oder große Früchte für Salate und die Küche möchtest – für fast jeden Standort und Geschmack gibt es die passende Tomate.

Cherrytomaten

Cherrytomaten bilden viele kleine Früchte und überzeugen häufig mit einem besonders süßen und aromatischen Geschmack. Sie eignen sich hervorragend zum direkten Naschen, für Salate oder als kleine Beilage.

Ideal für: Naschgärtner, Familien, Garten, Terrasse und – je nach Sorte – auch größere Pflanzgefäße.

Typisch: Kleine Früchte, aromatischer Geschmack und viele Früchte pro Pflanze.

Cocktailtomaten

Cocktailtomaten liegen bei ihrer Fruchtgröße zwischen kleinen Cherrytomaten und größeren klassischen Tomaten. Sie sind vielseitig verwendbar und eignen sich sowohl zum direkten Naschen als auch für Salate und die warme Küche.

Ideal für: Alle, die eine vielseitige Tomate mit handlicher Fruchtgröße suchen.

Typisch: Mittelkleine Früchte, guter Geschmack und vielseitige Verwendung.

Snacktomaten

Snacktomaten sind perfekt für alle, die ihre Tomaten am liebsten direkt von der Pflanze naschen. Die handlichen Früchte eignen sich hervorragend für Kinder, als gesunder Snack zwischendurch oder für die Brotdose.

Je nach Sorte können die Früchte rund, länglich oder pflaumenförmig sein.

Ideal für: Familien, Naschgärten und alle, die viele kleine Tomaten ernten möchten.

Typisch: Handliche Früchte und ideal zum direkten Naschen.

Salattomaten

Die klassische Salattomate ist ein echter Allrounder. Ihre mittelgroßen Früchte eignen sich hervorragend für Salate, Brotzeit, Burger, Sandwiches und viele weitere Gerichte.

Wer eine vielseitige Tomate für den täglichen Gebrauch sucht, trifft mit einer klassischen Salattomate eine gute Wahl.

Ideal für: Garten, Gewächshaus und alle, die ihre Tomaten vielseitig verwenden möchten.

Typisch: Mittelgroße Früchte und vielseitige Verwendungsmöglichkeiten.

Fleischtomaten

Fleischtomaten bilden besonders große und fleischige Früchte. Sie besitzen häufig mehrere Fruchtkammern und können je nach Sorte ein beeindruckendes Gewicht erreichen.

Durch ihren hohen Fruchtfleischanteil eignen sie sich hervorragend für Salate, Burger, zum Kochen oder für mediterrane Gerichte. Aufgrund der großen Früchte benötigen die Pflanzen eine stabile Unterstützung.

Ideal für: Tomatenliebhaber, die große und fleischige Früchte bevorzugen.

Typisch: Sehr große Früchte, viel Fruchtfleisch und kräftiger Wuchs.

Gartenperle Profi-Tipp:
Bei Fleischtomaten solltest du besonders auf eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung achten. Die großen Früchte stellen hohe Anforderungen an die Pflanze.

Ochsenherztomaten

Ochsenherztomaten fallen durch ihre charakteristische, häufig herzförmige und teilweise stark gerippte Fruchtform auf. Die großen Früchte besitzen viel Fruchtfleisch und werden wegen ihres besonderen Geschmacks geschätzt.

Sie eignen sich hervorragend für frische Salate, Tomate-Mozzarella, Sandwiches und viele mediterrane Gerichte.

Ideal für: Liebhaber besonderer Tomatensorten und großer, aromatischer Früchte.

Typisch: Große, häufig herzförmige Früchte mit viel Fruchtfleisch.

Buschtomaten

Buschtomaten wachsen kompakter als klassische Stabtomaten und bilden von Natur aus mehrere Triebe. Sie müssen deshalb normalerweise nicht regelmäßig ausgegeizt werden.

Aufgrund ihres kompakten Wachstums eignen sich viele Buschtomaten besonders gut für kleinere Gärten, Hochbeete und größere Pflanzgefäße.

Ideal für: Terrasse, Hochbeet und kleinere Gärten.

Typisch: Kompakter und verzweigter Wuchs, meist kein regelmäßiges Ausgeizen erforderlich.

Balkontomaten

Balkontomaten wurden speziell für einen kompakten Wuchs ausgewählt und eignen sich besonders gut für die Kultur in Pflanzgefäßen. Viele Sorten bleiben vergleichsweise klein und können trotzdem zahlreiche Früchte entwickeln.

Damit sind sie eine gute Möglichkeit, auch auf einem Balkon oder einer kleinen Terrasse eigene Tomaten zu ernten.

Ideal für: Balkon, Terrasse und kleine Flächen.

Typisch: Kompakter Wuchs und gut für Pflanzgefäße geeignet.

Gartenperle Profi-Tipp:
Auch kleine Balkontomaten brauchen ausreichend Wurzelraum. Ein größerer Topf erleichtert die gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung und reduziert das schnelle Austrocknen an heißen Tagen.

Welche Tomate ist die richtige für dich?

  • Du möchtest direkt von der Pflanze naschen? → Cherry-, Snack- oder Cocktailtomaten
  • Du möchtest einen vielseitigen Allrounder? → Salat- oder Cocktailtomaten
  • Du möchtest besonders große Früchte? → Fleisch- oder Ochsenherztomaten
  • Du hast nur wenig Platz? → Balkon- oder kompakte Buschtomaten
  • Du möchtest Tomaten im Topf anbauen? → Besonders Balkon-, Busch-, Cherry- und Snacktomaten eignen sich dafür – abhängig von der jeweiligen Sorte

Gartenperle Profi-Tipp:
Achte neben der Fruchtart immer auf die Eigenschaften der einzelnen Sorte. Zwei Cherrytomaten können beispielsweise eine völlig unterschiedliche Wuchshöhe und Wuchsform besitzen.


Tomaten richtig gießen

Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist für Tomaten besonders wichtig. Gieße möglichst direkt im Wurzelbereich und vermeide es, die Blätter regelmäßig nass zu machen.

Wie häufig gegossen werden muss, hängt von Temperatur, Standort, Pflanzengröße und Boden beziehungsweise Topfgröße ab. An heißen Sommertagen benötigen besonders Tomaten im Topf teilweise täglich Wasser.

Die Erde sollte nicht dauerhaft nass sein, aber auch nicht ständig vollständig austrocknen.

Gartenperle Profi-Tipp:
Starke Schwankungen zwischen sehr trockener Erde und großen Wassermengen solltest du vermeiden. Eine möglichst gleichmäßige Wasserversorgung unterstützt eine gesunde Fruchtentwicklung und kann dem Aufplatzen von Früchten entgegenwirken.


Tomaten richtig düngen

Tomaten benötigen während ihres Wachstums und insbesondere während der Fruchtbildung regelmäßig Nährstoffe. Eine gute Grundversorgung des Bodens bildet die Basis.

Im weiteren Kulturverlauf kann mit einem geeigneten Tomaten- oder Gemüsedünger nachgedüngt werden. Wie häufig und in welcher Menge gedüngt werden sollte, hängt vom verwendeten Dünger ab. Beachte deshalb immer die Dosierungsempfehlung des jeweiligen Produkts.

Eine Überdüngung sollte vermieden werden. Sehr hohe Nährstoffgaben führen nicht automatisch zu mehr oder besseren Früchten und können die Pflanze belasten.


Tomaten im Topf anbauen

Auch ohne großen Garten kannst du viele Tomatensorten erfolgreich anbauen. Besonders Balkon-, Busch-, Cherry- und Snacktomaten eignen sich häufig sehr gut für die Kultur in Pflanzgefäßen.

Achte dabei besonders auf:

  • Ausreichend großes Pflanzgefäß
  • Abzugslöcher gegen Staunässe
  • Hochwertigen und nährstoffreichen Boden
  • Sonnigen Standort
  • Regelmäßige Wasserversorgung
  • Ausreichende Nährstoffversorgung

Da das Erdvolumen im Topf begrenzt ist, können Wasser und Nährstoffe schneller knapp werden als bei Pflanzen im Gartenboden.

Gartenperle Profi-Tipp:
Je größer das Pflanzgefäß, desto einfacher lässt sich die Wasser- und Nährstoffversorgung gleichmäßig halten.


Tomaten richtig anbinden

Viele Tomatensorten benötigen mit zunehmender Größe eine stabile Unterstützung.

Dafür eignen sich beispielsweise:

  • Tomatenstäbe
  • Spiralstäbe
  • Pflanzstäbe
  • Schnüre
  • Rankgerüste

Befestige den Haupttrieb locker an der Rankhilfe und kontrolliere regelmäßig, ob die Befestigung noch ausreichend Platz lässt.

Besonders bei starkem Fruchtbehang können einzelne Triebe zusätzlich abgestützt werden.


Tomaten richtig ausgeizen

Vor allem bei Stabtomaten entstehen regelmäßig Seitentriebe in den Blattachseln. Diese werden als Geiztriebe bezeichnet.

Beim Ausgeizen werden diese Seitentriebe entfernt, damit die Pflanze überwiegend über den Haupttrieb weiterwächst.

Kleine Geiztriebe lassen sich häufig vorsichtig mit den Fingern entfernen. Größere Triebe sollten sauber entfernt werden, ohne den Haupttrieb zu beschädigen.

Kontrolliere deine Pflanzen regelmäßig, da neue Geiztriebe während der Wachstumszeit immer wieder entstehen können.

Wichtig: Nicht jede Tomate sollte ausgegeizt werden. Busch- und bestimmte Balkontomaten wachsen von Natur aus stärker verzweigt und werden in der Regel nicht wie klassische Stabtomaten ausgegeizt.

Gartenperle Profi-Tipp:
Bevor du eine Tomate ausgeizt, solltest du wissen, um welchen Wuchstyp es sich handelt. Bei Stabtomaten ist das Ausgeizen meist sinnvoll, bei Busch- und Balkontomaten dagegen häufig nicht.


Blüten und Fruchtbildung

Tomaten sind überwiegend selbstbefruchtend. Die Blüten besitzen sowohl männliche als auch weibliche Blütenorgane. Wind und Bewegung helfen dabei, den Pollen innerhalb der Blüte zu verteilen.

Im Freiland geschieht dies normalerweise von selbst. Im geschützten Gewächshaus kann es hilfreich sein, die Pflanzen beziehungsweise Blütenstände gelegentlich vorsichtig zu bewegen.

Auch Bestäuber wie Hummeln unterstützen die Bestäubung.

Bei sehr hohen oder niedrigen Temperaturen kann die Befruchtung schlechter funktionieren. Fallen einzelne Blüten ab, muss deshalb nicht automatisch ein Pflegefehler vorliegen.


Warum werden meine Tomaten nicht rot?

Die Reifung der Früchte benötigt Zeit und ausreichend Wärme. Je nach Sorte unterscheiden sich die Reifezeiten teilweise deutlich.

Kleine Cherrytomaten können früher reifen als große Fleisch- oder Ochsenherztomaten. Auch die Temperatur spielt eine wichtige Rolle.

Besonders extreme Hitze kann den normalen Reifeprozess zeitweise beeinträchtigen.

Sind die Früchte vollständig entwickelt, brauchen aber noch etwas Zeit für ihre typische Farbe, ist häufig einfach Geduld gefragt.

Gelbe Blätter an Tomaten

Einzelne gelbe Blätter im unteren Bereich älterer Tomatenpflanzen sind nicht automatisch problematisch. Werden jedoch viele Blätter gelb oder treten zusätzliche Flecken und andere Veränderungen auf, solltest du die Pflanze genauer kontrollieren.

Mögliche Ursachen sind beispielsweise:

  • Ungünstige Wasserversorgung
  • Staunässe
  • Nährstoffmangel
  • Nährstoffüberschuss
  • Wurzelprobleme
  • Lichtmangel
  • Krankheiten
  • Schädlingsbefall
  • Natürliche Alterung älterer Blätter

Entscheidend ist deshalb immer das gesamte Erscheinungsbild der Pflanze.


Blütenendfäule – dunkle Stellen an den Früchten

Eine häufige Erscheinung bei Tomaten ist die sogenannte Blütenendfäule. Dabei bildet sich an der Unterseite beziehungsweise am Blütenansatz der Frucht eine zunächst dunkle und später oft eingesunkene Stelle.

Die Blütenendfäule steht mit einer unzureichenden Calciumversorgung der betroffenen Frucht in Verbindung. Dabei muss nicht zwingend zu wenig Calcium im Boden vorhanden sein.

Häufig kann die Pflanze vorhandenes Calcium aufgrund einer ungleichmäßigen Wasserversorgung nicht ausreichend in die Früchte transportieren. Deshalb ist eine möglichst gleichmäßige Wasserversorgung besonders wichtig.

Betroffene Früchte werden nicht wieder gesund und können entfernt werden. Nachfolgende Früchte können sich bei verbesserten Bedingungen wieder normal entwickeln.

Gartenperle Profi-Tipp:
Bei Blütenendfäule nicht automatisch große Mengen Dünger geben. Kontrolliere zuerst die Wasserversorgung und halte die Bodenfeuchtigkeit möglichst gleichmäßig.


Krankheiten und Schädlinge

Tomaten können von verschiedenen Krankheiten und Schädlingen betroffen sein. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Kraut- und Braunfäule:
Eine der bekanntesten Tomatenkrankheiten. Sie kann sich unter anderem durch dunkle Flecken an Blättern und Stängeln sowie später an den Früchten zeigen. Feuchte Bedingungen begünstigen die Entwicklung.

Blattläuse:
Sie treten häufig an jungen Pflanzenteilen auf und können sich bei geeigneten Bedingungen schnell vermehren.

Weiße Fliege:
Besonders im geschützten Anbau können kleine weiße Insekten an den Blattunterseiten auftreten.

Spinnmilben:
Sie treten besonders bei warmen und trockenen Bedingungen auf und können zunächst durch feine Sprenkel auf den Blättern auffallen.

Kontrolliere insbesondere die Blattunterseiten regelmäßig.


Sollte man die unteren Tomatenblätter entfernen?

Mit zunehmendem Wachstum können einzelne ältere Blätter im unteren Bereich entfernt werden, insbesondere wenn sie bereits gelb oder beschädigt sind oder den Boden berühren. Dadurch kann die Luftzirkulation im unteren Pflanzenbereich verbessert werden.

Entferne jedoch nicht unnötig große Mengen gesunder Blätter auf einmal. Die Blätter sind wichtig für die Photosynthese und damit für die Energieversorgung der Pflanze.

Gartenperle Profi-Tipp:
Lieber regelmäßig einzelne problematische oder bodennahe Blätter entfernen, statt die Pflanze auf einmal stark zu entlauben.


Warum wächst meine Tomate nicht?

Nach dem Einpflanzen kann eine Tomatenpflanze zunächst etwas Zeit benötigen, um sich an den neuen Standort zu gewöhnen.

Bleibt das Wachstum jedoch länger aus, solltest du verschiedene Faktoren überprüfen:

  • Ist der Standort sonnig genug?
  • Sind die Temperaturen ausreichend hoch?
  • Ist die Erde zu trocken oder dauerhaft nass?
  • Stehen genügend Nährstoffe zur Verfügung?
  • Ist der Topf ausreichend groß?
  • Sind die Wurzeln gesund?
  • Gibt es Anzeichen für Schädlinge oder Krankheiten?

Besonders nach kalten Nächten können Tomaten ihr Wachstum zeitweise deutlich reduzieren.

Gartenperle Profi-Tipp:
Tomaten reagieren empfindlich auf Kälte. Sobald die Temperaturen wieder steigen, setzen gesunde Pflanzen ihr Wachstum häufig deutlich schneller fort.


Tomaten richtig ernten

Der optimale Erntezeitpunkt hängt von der jeweiligen Sorte ab. Bei roten Tomatensorten sollte die Frucht ihre typische Farbe entwickelt haben und bei leichtem Druck etwas nachgeben, ohne weich zu sein.

Es gibt allerdings auch gelbe, orange, grüne, violette und nahezu schwarze Tomatensorten. Orientiere dich deshalb immer an der sortentypischen Reifefarbe.

Reife Tomaten können vorsichtig mitsamt dem kleinen Fruchtstiel beziehungsweise Kelch abgenommen oder mit einer sauberen Schere abgeschnitten werden.

Während der Hauptsaison lohnt es sich, die Pflanzen regelmäßig auf reife Früchte zu kontrollieren.

Gartenperle Profi-Tipp:
Tomaten entwickeln ihr bestes Aroma meist, wenn sie möglichst lange an der Pflanze ausreifen können. Gegen Saisonende können bereits weit entwickelte Früchte jedoch auch im Haus nachreifen.


Unser Tipp für eine erfolgreiche Tomatenernte

Für kräftige Tomatenpflanzen und aromatische Früchte sind vor allem viel Licht und Wärme, eine gleichmäßige Wasserversorgung und ausreichend Nährstoffe entscheidend.

Kontrolliere deine Pflanzen regelmäßig, geize Stabtomaten bei Bedarf aus und halte die Blätter möglichst trocken. So schaffst du gute Voraussetzungen für gesunde Pflanzen und eine lange Erntezeit.

Ob kleine Snacktomate, aromatische Cherrytomate oder große Fleischtomate – mit der richtigen Pflege kannst du den ganzen Sommer über frische Tomaten direkt von der eigenen Pflanze genießen.

Gartenperle – Pflanz dir Glück.